Nach Tod von vier Kindern: Fisher-Price ruft Babyschaukeln zurück

  • Wegen mehrerer Todesfälle in den USA ruft Spielzeugwarenhersteller Fisher-Price ein Babyschaukel-Modell zurück.
  • Auch den Verkauf eines ähnlichen Produkts stoppt das Unternehmen.
  • Das jüngste Kind, das im Zusammenhang mit dem Produkt starb, wurde nur elf Wochen alt.
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El Segundo. Der US-Spielzeughersteller Fisher-Price ruft ein Babyschaukel-Modell nach dem Tod von vier Säuglingen zurück. Die Babys waren unfixiert mit dem Rücken in die Geräte gelegt worden, jedoch später auf ihren Bäuchen liegend vorgefunden worden. In einer gemeinsamen Erklärung mit der Kommission für Produktsicherheit bei Konsumgütern teilte Fisher-Price am Freitag mit, dass die sogenannten 4-in-1 Rock n Glide Soother betroffen seien. Die Todesfälle trugen sich zwischen April 2019 und Februar 2020 zu, ums Leben kamen ein vier Monate altes Kind in Missouri, ein zwei Monate altes Baby aus Nevada, ein zwei Monate altes Kind in Michigan und ein elf Wochen alter Säugling in Colorado.

Zurückgerufen werde auch ein ähnliches Produkt, obwohl es nicht in Verbindung zu Todesfällen stehe: der 2-in-1 Soothe n Play Glider, hieß es weiter. Fisher-Price gehört zum Mattel-Konzern mit Sitz im kalifornischen El Segundo.

RND/AP

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