Unternehmen melden im Corona-Lockdown wieder mehr Kurzarbeit an

  • Unternehmen und Betriebe in Deutschland haben zum Jahresanfang wieder mehr Kurzarbeit angemeldet.
  • Laut einem Medienbericht haben im Januar 31 Prozent der Betriebe staatliche Lohnzuschüsse beantragt.
  • Neben der Gastronomie sind vor allem Reisebüros und Reisevermittler betroffen.
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Der aktuelle andauernde Corona-Lockdown hat laut einem Zeitungsbericht wieder mehr Unternehmen gezwungen, Kurzarbeit anzumelden. Dies berichtet die „Augsburger Allgemeine“ und verweist auf eine Umfrage des Münchner ifo-Instituts.

Demnach haben im Januar 31 Prozent der Betriebe die staatlichen Lohnzuschüsse für Kurzarbeit beantragt, im Monat zuvor waren es noch 28 Prozent gewesen. Nach den ifo-Daten waren im ersten Monat des neuen Jahres 2,6 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit, im Dezember waren es 400.000 weniger, berichtet die Zeitung weiter.

Große Unterschiede gibt es zwischen den Branchen. Während in der Gastronomie laut ifo-Institut im Januar 86 Prozent aller Unternehmen ihre Angestellten in Kurzarbeit geschickt haben, sind es im Einzelhandel und in der Automobilindustrie die Hälfte. Über 90 Prozent sind es hingegen bei Reisebüros und Reisevermittlern, berichtet die Zeitung weiter.

RND/casc

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