Unter einem Prozent: Inflation im Euroraum weiter stabil

  • Mit einem Anstieg von 0,9 Prozent bleibt die Inflation in der Eurozone so hoch wie im Januar.
  • Grund dafür sind unter anderem die nur schwach gestiegenen Preise für Lebensmittel.
  • Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise im Februar um 0,2 Prozent.
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Luxemburg. Die Inflation in der Eurozone ist im Februar stabil geblieben. Die Lebenshaltungskosten lagen unter dem Strich 0,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Der Anstieg fällt damit so stark aus wie im Januar. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise im Februar um 0,2 Prozent. Vorläufige Zahlen wurden bestätigt.

Gedämpft wurde die Teuerung durch die Preise von Lebens- und Genussmitteln, die schwächer stiegen als im Vormonat. Auch die Preise von industriell gefertigten Waren und Dienstleistungen stiegen schwächer. Dagegen bremste der Preisrückgang bei Energie deutlich ab.

Inflationsraten steigen weiter

Das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von mittelfristig knapp zwei Prozent wird nach wie vor klar verfehlt. Allerdings rechnen Analysten mit deutlich steigenden Inflationsraten im Jahresverlauf. Da dafür aber teils Einmaleffekte verantwortlich sind, dürfte die Inflation wohl nur übergangsweise anziehen. Die EZB hat bereits angekündigt, zunächst nicht auf steigende Inflationsraten zu reagieren.

RND/dpa

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