• Startseite
  • Wirtschaft
  • UN: Corona-Krise wirkt sich weiter auf Weltwirtschaft aus - weniger Wachstum

UN: Weltwirtschaft leidet weiter unter Corona-Krise – weniger Wachstum

  • Die Corona-Krise wirkt sich deutlich auf die Weltwirtschaft aus.
  • Die Vereinten Nationen gehen deshalb von einem deutlich verringerten Wachstum für 2022 und 2023 aus.
  • Dafür sorge vor allem die Lage in den USA, China und der EU.
Anzeige
Anzeige

New York. Die Vereinten Nationen rechnen mit einer Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums angesichts anhaltender Herausforderungen im Zuge der Corona-Krise.

Problematische Verhältnisse am Arbeitsmarkt, bei den internationalen Lieferketten sowie steigender Inflationsdruck führten 2022 voraussichtlich zu einem verringerten Wachstum von 4 Prozent, für 2023 gehen die UN sogar nur von 3,5 Prozent aus. Das geht aus einem am Donnerstag in New York vorgestellten Bericht der Welt-Organisation zur globalen wirtschaftlichen Lage hervor.

Prognose deutlich unter Vorjahreszahl

Damit liegt die Prognose deutlich unter der Zahl des vergangenen Jahres, als die Weltwirtschaft den Angaben zufolge um 5,5 Prozent wuchs - angetrieben von höheren Ausgaben von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Die Verlangsamung gehe dabei vor allem auf die Lage in den USA, China und der EU zurück, wo die Wirtschaft schon Ende 2021 an Fahrt verlor.

Anzeige
Der Tag Was heute wichtig ist. Lesen Sie den RND-Newsletter "Der Tag".

Das führen die Vereinten Nationen auch auf ein Nachlassen der positiven Effekte von Konjunkturpaketen zurück. Es brauche nun „gezieltere und koordiniertere politische und finanzielle Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene“, verlangte UN-Generalsekretär António Guterres.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen