Umsatz im Einzelhandel sinkt wieder – auch wegen der Bundesnotbremse

  • Der Umsatz von März auf April ist um 5,5 Prozent gesunken.
  • Das geht aus Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hervor.
  • Die Statistiker machen die Bundesnotbremse und das Ostergeschäft dafür verantwortlich.
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Wiesbaden. Dämpfer für Deutschlands Einzelhändler im April: Nach der Erholung der Umsätze im März setzten die Ladenbesitzer im April wieder weniger um. Von März auf April des laufenden Jahres sanken die Umsätze sowohl preisbereinigt (minus 5,5 Prozent) als auch nominal (minus 5,4 Prozent), wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

„Ursächlich für den Rückgang dürften die Bundesnotbremse in der zweiten Aprilhälfte sowie das Ostergeschäft im März 2021 gewesen sein“, erklärten die Wiesbadener Statistiker am Mittwoch. Bund und Länder hatten im April bundeseinheitliche Regeln bei hohen Corona-Infektionszahlen in Kraft gesetzt. Diese „Bundesnotbremse“ im Infektionsschutzgesetz ist längstens bis zum 30. Juni befristet.

Kräftiges Umsatzplus im März

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Im März hatte die Branche im Vergleich zum Vormonat noch ein kräftiges Umsatzplus von real 7,7 Prozent verbucht – auch weil das Ostergeschäft schon in den Monat fiel. Im Vergleich zum April 2020, der besonders von der Pandemie betroffen war, machten die Einzelhändler im April des laufenden Jahres etwas Boden gut: Die Umsätze stiegen real um 4,4 Prozent und nominal um 5,8 Prozent.

RND/dpa

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