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Überraschender Anstieg in den USA: Fast 750.000 Anträge auf Arbeitslosenhilfe

  • Im Zuge der Corona-Krise sind in den USA Millionen Arbeitsplätze weggefallen.
  • Nun steigt die Nachfrage nach Hilfsangeboten.
  • 744.000 Menschen haben in der vergangenen Woche laut US-Arbeitsministerium erstmalig Arbeitslosenhilfe beantragt.
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Washington. In den USA ist die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen. In der vergangenen Woche wurden 744.000 Erstanträge gestellt, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das sind 16.000 Anträge mehr als eine Woche zuvor. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang auf 680.000 Anträgen gerechnet.

Zudem wurde der Wert aus der Vorwoche von 719.000 auf 728.000 nach oben revidiert. Besonders stark ist die Zahl der Anträge in den großen Bundesstaaten New York und Kalifornien gestiegen. Laut Ministerium nehmen derzeit rund 3,7 Millionen Personen Arbeitslosenhilfe in Anspruch. Das sind etwas weniger als in der Vorwoche.

Vor der Pandemie wurden wöchentlich etwa 200.000 Anträge gestellt

Der unerwartete Anstieg der Anträge zeigt, dass der Arbeitsmarkt noch einen langen Weg vor sich hat. In der größten Volkswirtschaft der Welt sind während der Pandemie Millionen von Arbeitsplätzen weggefallen. Vor der Corona-Krise waren in den USA deutlich weniger Hilfsanträge gestellt worden, nur etwa 200.000 pro Woche.

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Die rasch fortschreitenden Impfungen und die Lockerungen von Corona-Beschränkungen dürften sich jedoch in den nächste Wochen tendenziell positiv auswirken. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt.

RND/dpa

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