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Twitter-Kommentar

Zwitscher zum Abschied leise Servus

Blick auf den Twitter-Hauptsitz und das Logo des Kurznachrichtendienstes.

Blick auf den Twitter-Hauptsitz und das Logo des Kurznachrichtendienstes.

Es ist Zeit, leise Servus zu zwitschern. Vor drei Wochen hat der reichste Mann der Welt, Elon Musk, die Social-Media-Plattform Twitter übernommen. Dass sie auch die nächsten drei Wochen überlebt, scheint in diesen Tagen immer unwahrscheinlicher. Geschuldet ist das dem egoistischen Größenwahn Musks. Er wollte den blauen Vogel, das Logo Twitters, befreien. Stattdessen liegt das Federvieh nun auf dem Sterbebett.

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Zuerst setzte der exzentrische Multimilliardär und Tesla-Chef weltweit die Hälfte der Twitter-Mitarbeitenden vor die Tür, jetzt verlassen viele der verbliebenen das Unternehmen in Scharen. Musk hatte sie per Mail vor die Wahl gestellt: Entweder ihr beugt euch meiner Linie und arbeitet bis zum Umfallen, oder ihr könnt gehen. Zahlreiche für das Funktionieren von Twitter wichtige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entschieden sich für die zweite Option.

Wer Twitter aktiv nutzt, sollte sich Gedanken um die Sicherheit seiner Daten machen

Für viele Menschen weltweit war Twitter stets ein wichtiger Raum, sich Gehör zu verschaffen. Das gilt nicht nur für Politikerinnen und Journalisten, die sich auch anderswo zu Wort melden können – sondern auch für Menschenrechtsaktivisten und andere, deren Stimme ohne Twitter fehlen wird. Der Niedergang Twitters zeigt in aller Eindrücklichkeit die problematische Macht der Superreichen in der Weltgesellschaft. Und er zeigt die Notwendigkeit, diese Macht in demokratischen Gesellschaften durch Gesetze zu beschränken.

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Wer Twitter aktiv nutzt, sollte sich nun auch Gedanken um die Sicherheit seiner eigenen Daten machen. Denn ob in den zunehmend leeren Twitter-Büros in den kommenden Wochen noch genug Fachleute sitzen, die das soziale Netzwerk und seine Nutzer vor Hacks und Datendiebstahl schützen, sei nach den jüngsten Ereignissen dahingestellt. Jetzt ist deshalb ein guter Zeitpunkt, seine privaten Twitter-Chatverläufe zu löschen – und sich innerlich schon einmal auf das mögliche Twitter-Aus vorzubereiten.

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