Trotz Hamsterkäufen: Versorgung mit Hefe bleibt gesichert

  • Die Hamsterkäufe der Deutschen belasten zurzeit die Lieferketten.
  • Auch das Angebot an Hefe leidet darunter.
  • Um die hohe Nachfrage zu bedienen, arbeiten Hefehersteller bereits am Limit.
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Bonn. Trotz Hamsterkäufen angesichts der Coronavirus-Krise ist das Angebot von Hefe in Deutschland dem zuständigen Verband zufolge gesichert. Entgegen manchen Befürchtungen sei “die Sorge um die Verfügbarkeit der Backzutat Hefe unbegründet”, teilte der Deutsche Verband der Hefeindustrie in Bonn mit.

Zwar würden Hamsterkäufe zurzeit die Lieferkette belasten. “Die Versorgung mit Hefe für den privaten Haushalt ist jedoch ebenfalls gesichert.” Die Menschen würden mehr Brot selber backen und deshalb auch mehr Hefe kaufen. “Verbraucher nehmen die aktuelle Situation zum Anlass, um wieder vermehrt selbst zu kochen und zu backen”, sagte der Geschäftsführer des Verbandes, Markus Weck.

Um die hohe Nachfrage zu bedienen, würden die Hefehersteller dem Verband zufolge bereits am Limit arbeiten. Die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 stelle die Firmen aber auch vor personelle Schwierigkeiten.

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“Dies kann in einigen Fällen auch zu Schwierigkeiten bei der Organisation von Produktion und Logistik führen”, hieß es. Der Deutsche Verband der Hefeindustrie vertritt nach eigenen Angaben die fünf größten Hefehersteller in der Bundesrepublik.

RND/dpa

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