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TK statt frische Küche: In der Corona-Krise greifen Verbraucher besonders häufig zu Tiefkühlpommes

  • Einer Studie zufolge haben Verbraucher in Deutschland während der Corona-Krise besonders häufig Tiefkühl-Kartoffelprodukte gekauft.
  • Rund 18 Prozent mehr wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres verkauft.
  • Besonders beliebt waren Tiefkühlpommes für den Ofen, von denen rund 97 Millionen Packungen verkauft wurden.
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Düsseldorf. In der Corona-Krise haben die Verbraucher in Deutschland deutlich mehr Tiefkühl-Pommes-Frites gekauft als vor der Pandemie. Auch die Nachfrage nach anderen Kartoffelprodukten aus der Tiefkühltruhe stieg deutlich. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor.

Kauf auf Vorrat

Danach kauften die Bundesbürger im ersten Halbjahr im Lebensmitteleinzelhandel und in den Drogeriemärkten insgesamt 168 Millionen Packungen Pommes, Röstis, Kroketten und Co.. Das bedeutet nach Angaben der Marktforscher eine Steigerung um rund 18 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

"Bei Kartoffelprodukten aus der Tiefkühltruhe beobachten wir einen deutlichen Corona-Effekt", berichtete Nielsen-Handelsexpertin Silke Schmitt. Viele Bundesbürger hätten sich in der Krise mit Pommes und Co. bevorratet.

Fast 100 Millionen Tüten Tiefkühlpommes verkauft

Insgesamt gaben die Bundesbürger in den ersten sechs Monaten dieses Jahres den Marktforschern zufolge rund 247 Millionen Euro für Tiefkühl-Kartoffelprodukte aus. Das waren rund 26 Millionen Euro mehr als in der ersten Jahreshälfte 2019. Besonders beliebt waren Tiefkühlpommes für den Ofen, von denen rund 97 Millionen Packungen verkauft wurden.

Doch auch die Beliebtheit von Kartoffelchips stieg in der Corona-Zeit. Insgesamt kauften die Verbraucher im ersten Halbjahr laut Nielsen über 51.000 Tonnen Kartoffel-Chips, rund 10 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

RND/dpa

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