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Kolumne „Der Haushälter“

Inflation: Wer sparen will, sollte seine Ausgaben kennen

Um besser sparen zu können, kann es klug sein, ein Haushaltsbuch zu führen.

Wenn ich mich so umhöre, steuern die meisten ihre Ausgaben nach Gefühl und Kontostand. Liegt da am Ende des Monats etwa so viel wie im Vormonat, ist alles palletti. So wie die Preise gerade in die Höhe schießen, wird das kaum aufgehen.

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Höchste Zeit für einen Kassensturz! Im Vorteil ist, wer ein Haushaltsbuch führt. Das ist aufwendig. Deshalb hier ein paar Tipps, wie es geht, ohne jeden Schokoriegel zu notieren.

Entscheidend ist, sich einmal einen Überblick zu verschaffen: Dafür sollten Sie die großen Ausgaben eines kompletten Jahres durchgehen. Denn vieles geht nicht monatlich vom Konto ab: Versicherungen etwa, Gewerkschaftsbeiträge oder die Jahresinspektion.

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Wer ein Onlinekonto hat, ist im Vorteil

Dazu kommen noch der Urlaub und Weihnachten. Das bringt die Rechnung endgültig durcheinander – vor allem wenn man nur zwölf Gehälter hat. Dieses Jahr wird für viele noch eine saftige Heizkosten-Nachzahlung dazukommen. Praktisch: Wer ein Onlinekonto führt, kann die Kontoauszüge für ein Jahr als Tabelle runterladen.

Nun geht‘s an den Kleinkram. Auch wer auf Dauer kein Haushaltsbuch führen will, sollte für zwei Monate beispielhaft mal alle kleinen Kosten zusammentragen. Das läppert sich.

Strom, Gas und Energie werden teurer: So kann man im Alltag Geld sparen

Grundsätzlich hilft gegen die steigenden Energiepreise, seine Ausgaben zu kalkulieren und einen Überblick über die Fixkosten zu haben.

Nun der Moment der Wahrheit: Wie viel geben Sie aus? Als ich das erste Mal alles aufschrieb, stellte ich fest, dass mir 200 Euro im Monat fehlten. So ein Kassensturz ist wirklich ein Augenöffner.

Ich empfehle als Nächstes, Budgets festzulegen: Feste Summen für Lebensmittel, fürs Ausgehen, für Kleidung und so weiter.

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Budgets fürs Sparen

Mein Tipp: Sie behalten die Budgets leichter im Auge, wenn sie alles bar zahlen. Oder mit Karte. Praktisch ist es, ein extra Girokonto für Lebensmittel einzurichten – vor allem in der Familie.

Ganz wichtig: Legen Sie auch Budgets fürs Sparen fest. Was Sie nicht gleich vom Konto nehmen, ist am Ende meist nicht übrig. Ein Dauerauftrag aufs Tagesgeld-Konto wirkt Wunder. Dort bleibt der Notgroschen, den Rest legen Sie an.

Ist das erledigt, lassen sich die Ausgaben guten Gewissens wieder nach Gefühl und Kontostand steuern.

Matthias Urbach ist Vizechefredakteur des Geldratgebers „Finanztip“, der zur gleichnamigen Stiftung gehört. Er erklärt an dieser Stelle immer dienstags, wie man Gelddinge selbst regelt. Weitere Tipps gibt Urbach im wöchentlichen Verbraucher-Newsletter (finanztip.de/newsletter).

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