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Einigung bei Tarifverhandlung: Bahn-Mitarbeiter bekommen mehr Geld

  • Bei ihren Tarifverhandlungen haben die Deutschen Bahn und die Gewerkschaft EVG eine Einigung erzielt.
  • Beide Seiten verständigten sich auf einen Anstieg der Gehälter um 1,5 Prozent.
  • Gleichzeitig sollen betriebsbedingte Kündigungen für zwei Jahre ausgeschlossen werden.
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Berlin. Löhne und Gehälter bei der Deutschen Bahn sollen zu Jahresbeginn 2022 um 1,5 Prozent steigen. Das sieht der Tarifvertrag vor, auf den sich der Konzern mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft verständigt hat, wie beide Seiten am Freitag mitteilten. Die Bahn sprach von einem wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise. Die Verluste infolge der Pandemie könnten dadurch gemildert werden.

Keine betriebsbedingten Kündigungen bis 2023

Bis zum Ende der Laufzeit Ende Februar 2023 sind demnach betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Außerdem verpflichtet sich der Konzern darin, im nächsten und übernächsten Jahr jeweils 18.000 neue Mitarbeiter einzustellen. Für dieses Jahr hatte das Bundesunternehmen die Einstellung von bis zu 25.000 Kollegen angekündigt.

Die Bahn beschäftigt in Deutschland knapp 215.000 Mitarbeiter. Angesichts der Corona-Krise hatte die EVG eingewilligt, frühzeitig einen neuen Tarif zu verhandeln. Der bisherige Vertrag läuft bis Ende Februar 2021. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer war nicht beteiligt. Sie sieht keine ausreichende Begründung, warum das Personal einen Sparbeitrag leisten soll.

RND/dpa

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