Streit um Emissionen: Kalifornien setzt auf VW und BMW

  • Donald Trump will dem Staat Kalifornien das Recht auf eigene Emissionsstandards entziehen.
  • Der US-Präsident wird dabei von den Autoherstellern GM, Toyota und Fiat Chrysler unterstützt.
  • Der kalifornische Gouverneur verkündet nun, keine Wagen der Hersteller mehr kaufen zu wollen.
Heidi Becker
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Der Westküstenstaat Kalifornien ist für seine strengeren Umweltstandards bekannt. US-Präsident Donald Trump will dem Staat aber das Recht entziehen, eigene Emissionsstandards zu setzen. Bei seinem Vorhaben wird er von den Autoherstellern GM, Toyota, und Fiat Chrysler unterstützt.

Keine Wagen mehr von Pro-Trump Herstellern

Die Rechnung hat Trump aber ohne Gouverneur Gavin Newsom gemacht. Der Demokrat verkündete, dass ab Januar keine Dienstwagen mehr von den Autoherstellern angeschafft würde, die Trump bei seinem Vorhaben unterstützten. Diese Hersteller stünden "auf der falschen Seite der Geschichte" und würden "nichts mehr von Kalifornien Kaufkraft haben", sagte der Gouverneur in einem Statement.

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Kalifornien setzt auf BMW und Volkswagen

Der Gouverneur will nur noch auf Autos setzen, die Kaliforniens Emissionsstandards einhalten - wie etwa Ford, BMW und Volkswagen, berichtet die "New York Times". Die Autobauer hatten sich bereits im Juli zur Einhaltung von strengeren Richtlinien verpflichtet.

Welchen Effekt der Kauf-Verzicht haben wird, ist unklar. Nach Angaben der "New York Times" besitzt die kalifornische Regierung etwa 51.000 Fahrzeuge - 2000 bis 3000 werden pro Jahr neu gekauft.