Rückruf: Eier aus Freilandhaltung zurückgerufen

  • Die Heinrich Goertz GmbH & Co. KG ruft Eier aus Freilandhaltung zurück.
  • Bei einer Eigenkontrolle konnte einer hoher Gehalt von Dioxinen und dioxinähnlichen PCBs festgestellt werden.
  • Es besteht jedoch keine gesundheitliche Gefahr.
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Niederkrüchten. Bestimmte bei Real und Hit verkaufte Eier sind wegen einer möglichen sogenannten Umweltkontaminierung zurückgerufen worden. Betroffen sind Sechser- und Zehnerpackungen der Sorte "Freilandhaltung für mehr Tierschutz". Auf den Eiern sind die Nummern 1-DE-0355091 oder 1-DE-0363561 aufgedruckt.

Hoher Gehalt von Dioxinen festgestellt

Die Eier wurden unter anderem in Filialen in Nordrhein-Westfalen bis zum 1. August verkauft, wie es am Mittwoch auf dem amtlichen Portal lebensmittelwarnung.de des Bundesamts für Verbraucherschutz am Mittwoch hieß. Die betroffenen Eier haben laut einem Sprecher des Landesumweltamts ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 20. August.

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Bei einer Eigenkontrolle des Produzenten Heinrich Goertz GmbH & Co. KG aus Niederkrüchten (Kreis Viersen) sei eine Überschreitung des zugelassenen Höchstgehalts von Dioxinen und dioxinähnlichen PCBs in den Eiern festgestellt worden, so der Umweltamt-Sprecher.

Eier haben keine gesundheitlichen Nebenwirkungen

Einen negativen, gesundheitlichen Effekt habe der Wert nicht. Weil sich aber die Stoffe im Körper anreichern können, sollen Verbraucher die Eier zurückgeben, sagte der Sprecher. Diese Stoffe kämen in der Umwelt vor und könnten von Hühnern in Freilandhaltung beim Picken aufgenommen werden.

“VerbraucherInnen können bis zum 01.08.2020 gekaufte Eier in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgeben, der Kaufpreis wird erstattet”, teilt das Portal lebensmittelwarnung.de mit.

RND/dpa/lb

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