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Rekordsumme: Weltbank sammelt 82 Milliarden Dollar für die ärmsten Länder der Welt

  • Die Weltbank sammelt eine Rekordsumme von 82 Milliarden Dollar zur Unterstützung der ärmsten Länder der Welt.
  • Die Gelder gehen an die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA).
  • Allein 53 Milliarden Dollar sollen nach Afrika gehen.
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Washington. Die Weltbank hat eine Rekordsumme von 82 Milliarden Dollar zur Unterstützung der 74 ärmsten Länder der Welt gesammelt. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP). Das Geld werde den Ländern unter anderem helfen, den „Herausforderungen des Klimawandels“ zu begegnen, sagte Weltbank-Präsident David Malpass der AFP. Die Gelder gehen an die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA).

Weltbank sammelt 7 Milliarden Dollar mehr als vor drei Jahren

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Die Mittel stammen von insgesamt 52 Ländern und aus Anleihen auf den Finanzmärkten. Damit finanziere die IDA zinslose oder zinsgünstige Darlehen für Entwicklungsprojekte in den 74 ärmsten Ländern der Welt. 53 Milliarden Dollar sollen nach Afrika gehen, berichtet AFP. Vor drei Jahren seien noch 7 Milliarden Dollar weniger gesammelt worden. Malpass spricht von der größten Summe, die die IDA von der Weltbank je bekommen habe.

Äthiopien: Milliarden Dollar für Wirtschaftsreformen

Die äthiopische Regierung gab laut AFP bekannt, dass sie für ehrgeizige Wirtschaftsreformen 9 Milliarden Dollar von der IDA bekommen habe. Die Weltbank habe zuvor 3 Milliarden Dollar, der Internationale Währungsfonds 2,9 Milliarden Dollar zugesagt. Regierungschef und Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed möchte mit seinen Reformen der hohen Inflation und dem Devisenmangel begegnen. Äthiopien ist trotz rasantem Wirtschaftswachstum einer der ärmsten Staaten der Welt.

RND/bk


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