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Rauchverbot bei Skoda: VW-Chef zeigt sich begeistert – und empfiehlt Nachahmung

  • Bei der VW-Tochter Skoda gilt seit dem 1. September ein striktes Rauchverbot in allen tschechischen Werken.
  • VW-Chef Herbert Diess hat die Meldung positiv aufgenommen und empfahl das Modell zur Nachahmung.
  • Kommt nach dem Ende der Currywurst nun auch das Aus des Glimmstängels bei Volkswagen?
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Wolfsburg/Mlada Boleslav. Die Volkswagen-Tochter Skoda hat beim Gesundheitsschutz der eigenen Beschäftigten einen neuen Maßstab gesetzt. Beim tschechischen Autohersteller gilt seit Kurzem ein strenges Rauchverbot in sämtlichen Betriebsbereichen und auf allen Werksgeländen des Unternehmens.

Eine Meldung, die besonders VW-Chef Herbert Diess positiv aufnahm. Dieser empfahl das Modell in einem Post auf dem Jobnetzwerk Linkedin sogar zur Nachahmung: „Gratulation an Skoda. Eine starke und richtige Botschaft. Die Gesundheit unserer Belegschaft ist uns extrem wichtig. Rauchen ist eines der größten Risiken für ein gesundes Leben“, schreibt er in einem Post, über den die „Wolfsburger Allgemeine“ (WAZ) zuerst berichtet hat.

Das Rauchverbot bei Skoda ist am 1. September in Kraft getreten. Die Maßnahmen für ein rauchfreies Arbeitsumfeld hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft KOVO ergriffen. Skoda-Chef Thomas Schäfer betonte bereits vor Inkrafttreten der Regel: „Unsere oberste Priorität ist es, die Gesundheit unserer Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Die Maßnahmen gegen Covid-19 bilden eine hervorragende Basis, auf der wir nun aufbauen.“

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Nach Aus der Currywurst: Verbietet VW bald auch das Rauchen?

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Laut Unternehmensangaben hat das Unternehmen bereits seit 20 Jahren das Rauchen am Arbeitsplatz Schritt für Schritt eingeschränkt. Nach der Diess-Begeisterung stellt sich die Frage: Plant VW die gleiche Strategie in seinen Werken? Vermutlich nicht. Die WAZ verweist auf ein früheres Statement eines VW-Sprechers: „Für Volkswagen hat der Gesundheitsschutz der Beschäftigten höchste Bedeutung. Im Unternehmen leisten unterschiedliche Vorgehensweisen zum Schutz vor den Folgen des Tabakkonsums einen wichtigen Beitrag. Die Marke Volkswagen zum Beispiel setzt auf umfassende Angebote zur Rauchentwöhnung und macht klare Vorgaben zum Schutz gegen Passivrauchen im Betrieb.“

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Inwieweit sich ein Rauchverbot in den VW-Werken darstellen ließe, hängt auch von der Unterstützung der Betriebsräte ab. Dass das Thema aber in Zukunft auf die Agenda rücken könnte, zeigt nicht zuletzt das Aus der Currywurst in einer der Betriebskantinen.

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