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Peloton ruft nach Todesfall und 70 Verletzungen Laufbänder in den USA zurück

  • Die Fitnessprodukte des New Yorker Start-ups Peloton erfreuten sich gerade in der Corona-Krise großer Beliebtheit.
  • Nun hat die Firma allerdings zwei seiner Laufbänder in den USA zurückgerufen.
  • Es soll zu einem Todesfall und Dutzenden Verletzungen im Zusammenhang mit den Modellen gekommen sein.
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Das US-Unternehmen Peloton hat alle seine Laufbänder der Modelle „Tread+“ und „Tread“ in den USA zurückgerufen. Hintergrund ist der Tod eines Kindes nach einem Unfall mit der Maschine „Tread+“ und 70 Verletzungen, die mit der Nutzung der Laufbänder in Verbindung gebracht werden, wie CNN unter Berufung auf die US-amerikanische Behörde für Sicherheit von Verbraucherprodukten (US Consumer Product Safe Commission, kurz CPSC) berichtet. Die CPSC hatte schon vor einigen Wochen wegen Sicherheitsbedenken und der Gefahr von schweren Verletzungen vor dem Peleton „Tread+“ gewarnt.

125.000 Laufbänder von Peloton betroffen

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Laut CNN sind etwa 125.000 Laufbandmaschinen betroffen. Peloton bat Kunden, die Laufbänder nicht weiter zu benutzen und sich für eine Erstattung an die Firma zu wenden. Das New Yorker Start-up hatte die betroffenen Geräte trotz der Warnung der CPSC zunächst nicht zurückgerufen. Die CPSC betonte im April, dass das Laufband „Tread+“ ein ernsthaftes Risiko für Kinder und Haustiere darstelle. Die Verwendung könne zu Unfällen und Verletzungen wie Knochenbrüchen und sogar zum Tod führen, erklärte die CPSC. „Ich möchte klarstellen, dass Peloton in der ersten Antwort auf die Aufforderung der Consumer Product Safety Commission, den ‚Tread+‘ zurückzurufen, einen Fehler gemacht hat“, erklärte Peloton-CEO John Foley in einer Mitteilung. Foley räumte ein, dass sich die Firma von Anfang an mehr mit der Aufforderung der CPSC hätte auseinandersetzen sollen. „Dafür entschuldige ich mich“, sagte er.

RND/bk

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