Ölpreise geben weiter nach

  • Die Preise am Rohölmarkt geben zur Wochenmitte weiter ab.
  • Die Ölpreise konnten damit vorerst nicht von drastischen Maßnahmen der US-Regierung zur Eindämmung der Folgen der Coronakrise profitieren.
  • Seit Beginn des Monats hat sich das für Europa wichtige Rohöl aus der Nordsee um etwa 45 Prozent verbilligt.
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Singapur. Die Ölpreise sind am Mittwoch erneut gesunken. Im Vergleich zu den vergangenen Handelstagen hielten sich die Verluste im frühen Handel aber in Grenzen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 28,44 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI fiel um 50 Cent auf 26,45 Dollar.

Die Ölpreise konnten damit vorerst nicht von drastischen Maßnahmen der US-Regierung zur Eindämmung der Folgen der Coronakrise profitieren. Als Teil eines billionenschweren Hilfspakets sollen in den USA auch Konsumschecks an die Bürger verteilt werden, eine Maßnahme, die als "Helikoptergeld" bezeichnet wird.

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Insgesamt will die Regierung in Washington nach Angaben des Finanzministers Steven Mnuchin rund eine Billion US-Dollar (900 Milliarden Euro) in die größte Volkswirtschaft der Welt pumpen.

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Seit Anfang März werden die Ölpreise durch die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise und durch einen Preiskrieg der führender Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland stark belastet. Seit Beginn des Monats hat sich das für Europa wichtige Rohöl aus der Nordsee um etwa 45 Prozent verbilligt.

RND/dpa

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