Ölpreis steigt weiter: Ein Barrel Brent kostet knapp 75 US-Dollar

  • Die Ölpreise sind weiter im Höhenflug.
  • Seit Beginn des Monats stieg der Preis für Rohöl aus den USA um mehr als acht Prozent.
  • In den USA sind zudem die Rohöl-Lagerbestände um 8,5 Millionen Barrel gesunken.
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Singapur. Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen und haben damit die Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen fortgesetzt. Wie bereits in den Handelstagen zuvor markierten die Preise am Morgen mehrjährige Höchststände.

Seit Beginn des Monats hat sich Rohöl aus der Nordsee um mehr als sechs Prozent und Rohöl aus den USA um mehr als acht Prozent verteuert. Als Treiber gilt unter anderem die robuste Konjunktur in führenden Industriestaaten und eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten.

Öl-Reserven in den USA sinken

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 74,51 US-Dollar. Das waren 52 Cent mehr als am Vortag. Zeitweise erreichte der Brentpreis bei 74,73 Dollar den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 46 Cent auf 72,58 Dollar. Mit 72,83 Dollar war er am Morgen auf den höchsten Stand seit Oktober 2018 geklettert.

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Neuen Auftrieb erhielten die Ölpreise auch durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am späten Dienstagabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl um 8,5 Millionen Barrel verzeichnet hat. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet. Fallende Ölreserven stützen in der Regel die Ölpreise.

dpa

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