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Nicht mehr “Schweinepest-frei”: Auch Japan stoppt Einfuhren aus Deutschland

  • Nach Angaben der Bundesregierung verbietet nun auch Japan die Einfuhr von deutschem Schweinefleisch.
  • Auch China und Südkorea verzichten bereits.
  • Das Agrarministerium hofft, das Verbot nur auf betroffene deutsche Regionen beschränken zu können.
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Berlin. Wegen eines Falles der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland hat nach Angaben der Bundesregierung nach China und Südkorea nun auch Japan deutsche Schweinefleisch-Einfuhren verboten. Das teilte das Agrarministerium am Montag in Berlin mit. Mit den Regierungen dieser Länder sei man weiterhin im Gespräch, um Regionalisierungs-Vereinbarungen zu erreichen.

Dies zielt darauf, Einfuhrstopps wegen der Schweinepest nur auf Betriebe aus betroffenen deutschen Regionen zu beschränken – und nicht für ganz Deutschland einzuführen. So ist es auch in der EU geregelt, in die rund 70 Prozent der Schweinefleisch-Exporte gehen.

Seit Bekanntwerden gilt “faktischer Exportstopp”

Generell kommt seit Bekanntwerden des ersten Falles von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg Ende vergangener Woche auch bereits ein “faktischer Exportstopp” für die meisten Zielländer außerhalb der EU zum Tragen. Hintergrund ist, dass in Ausfuhrzertifikaten nun nicht mehr angegeben werden könne, dass Deutschland “Schweinepest-frei” ist, wie das Ministerium erläuterte.

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Weitere Fälle der für Menschen ungefährlichen Tierseuche über den Fund eines toten Wildschweins in Brandenburg hinaus gibt es demnach bundesweit vorerst nicht.

RND/dpa

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