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Nach Wiedereröffnung: Dichtes Gedränge vor Ikea-Filialen sorgt für Entsetzen

  • Vor den Baumärkten sind lange Schlangen an der Einkaufswagenausgabe längst zum vertrauten Bild in Corona-Zeiten geworden.
  • Doch was sich an diesem Wochenende vor einigen Ikea-Filialen abspielte, erhitzt aktuell die Gemüter.
  • Bilder von dicht aneinandergedrängten Menschenmassen vor den Eingängen machen in Social Media die Runde.
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Nach Wochen des Lockdowns nutzten auch an diesem Wochenende erneut zahlreiche Menschen die Gelegenheit, um mal wieder ausgiebig shoppen zu gehen. Während vor vielen Märkten ein Großteil der Bevölkerung inzwischen geduldig Schlange steht und sich an die Sicherheitsabstände hält, spielten sich vor einigen Ikea-Filialen tumultartige Szenen ab: von diszipliniertem Anstehen keine Spur.

So berichtet unter anderem die “Rheinische Post” von langen Autoschlangen vor einer Düsseldorfer Filiale. Sicherheitskräfte sollen demnach Mühe gehabt haben, den Parkplatz immer wieder abzuriegeln. Auch in Köln soll es ähnliche Szenen gegeben haben. Da der Zugang zu den Filialen den Sicherheitsbestimmungen gemäß nach wie vor stark begrenzt ist, bildeten sich vor einigen Filialen offenbar lange Menschenschlangen. Bis zu zwei Stunden Wartezeit sollen Kunden in Kauf genommen haben, um das Möbelhaus zu betreten. Das meldet ebenfalls die “Rheinische Post”. In den sozialen Netzwerken sind Bilder zu sehen, auf denen Menschen dicht gedrängt vor der Filiale warten – kein Mundschutz, kein Mindestabstand.


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Die Empörung unter den entsprechenden Posts ist enorm: Auch Investor Frank Thelen, bekannt aus der Sendung “Die Höhle der Löwen”, hat sich dort zu Wort gemeldet – mit deutlichen Worten in Richtung von NRWs Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). “Ich hoffe, dies hat Konsequenzen für Ikea Deutschland. Das ist einfach unfassbar. Ich bin ja sogar für mehr Öffnung, aber mit Abstand und Maske :-( #wtf”, kommentiert Thelen beim Kurznachrichtendienst Twitter. Andere sehen die Schuld weniger bei den Verantwortlichen der schwedischen Möbelhauskette, sondern zweifeln eher am Verstand der Wartenden.

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Einfluss auf den enormen Andrang vor vielen Geschäften dürfte außer den Lockerungsmaßnahmen auch der Monatswechsel und damit die ausgezahlten Gehälter gehabt haben. Der erste Samstag im Monat gilt im Handel traditionell als umsatzstarker Tag.

RND/caro


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