Milliardeninvestition

Microsoft setzt auf Zusammenarbeit mit Start-up OpenAI

Der Chatbot ChatGPT auf einem Gerät.

Der Chatbot ChatGPT auf einem Gerät.

New York. Der Computerkonzern Microsoft investiert weiter massiv in das Startup OpenAI, den Hersteller der derzeit viel beachteten Software ChatGPT. Über mehrere Jahre sollten einige Milliarden Dollar an OpenAI fließen, teilte Microsoft am Montag mit, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Es sei die dritte Phase einer wachsenden Partnerschaft, die mit einer Investition von einer Milliarde Dollar im Jahr 2019 begonnen habe.

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OpenAI entwickelt unter anderem den Chatbot ChatGPT, der mit Hilfe Künstlicher Intelligenz in Sekundenschnelle Texte generieren kann, die kaum von denen eines Menschen zu unterscheiden sind. Nach dem Start Ende November sorgte das Programm für Furore, weil es die Möglichkeiten der KI aufzeigte, aber viele äußerten auch Bedenken. Unter anderem geht die Sorge um, Tools wie ChatGPT könnten auch Falschinformationen verbreiten oder viele Menschen ihre Bürojobs kosten.

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OpenAI startete im Dezember 2015 als Non-Profit-Forschungsunternehmen für Künstliche Intelligenz mit dem erklärten Ziel, dass die Errungenschaften durch KI der gesamten Menschheit zugute kommen. Tesla-Chef Elon Musk saß anfangs im Aufsichtsrat und war einer der ersten Investoren. 2018 schwenkte das Unternehmen aber auf einen profitorientierten Kurs um, Musk gab seinen Sitz im Aufsichtsrat damals auch auf.

Microsoft könnte von der Partnerschaft enorm profitieren und die Technologie auch in seine eigenen Produkte integrieren. Unternehmenschef Satya Nadella sagte, Nutzer von Microsofts Azure-Cloud-Plattform würden in dieser nächsten Phase Zugang zu neuen KI-Tools haben. Die Supercomputer von Microsoft tragen dazu bei, die Rechenleistung für die KI-Systeme von OpenAI zu liefern.

Microsoft steht in der Branche in einem harten Wettbewerb mit Google. Beide wollen kommerziellen Nutzen aus den Durchbrüchen mit der KI-Technologie ziehen, die unter anderem auch die Internetsuche revolutionieren dürften. Erst vergangene Woche hatte Microsoft angekündigt, 10.000 Angestellte zu entlassen, fast 5 Prozent der weltweiten Belegschaft.

RND/AP

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