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  • Metro bis 31. Januar für alle Verbraucher geöffnet – alle Städte im Überblick

In diesen Städten öffnet Metro bis 31. Januar für alle Kunden

  • Der Handelskonzern Metro hat angekündigt, viele seiner Großmärkte bis zum Ende des Lockdowns für alle Verbraucher zu öffnen.
  • Normalerweise können in den Geschäften nur Gewerbetreibende mit Kundenkarte einkaufen.
  • So will der Konzern Kundenströme entzerren – er hat aber auch ein eigenes Interesse.
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Düsseldorf. Der Großhandel Metro hebt in einigen Märkten die Beschränkung für Gewerbetreibende mit Kundenkarte auf. Das bedeutet, dass in diesen Märkten jeder einkaufen kann. Die Maßnahme gilt zunächst befristet bis zum 31. Januar 2021. Sie ist auf Regelungen mit den Ländern Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern zurückzuführen. Die 23 Märkte liegen alle in diesen beiden Bundesländern. Konkret handelt es sich um die Metro-Großmärkte in

  • Dortmund-Mitte (NRW)
  • Dortmund-Oespel (NRW)
  • Duisburg (NRW)
  • Düsseldorf (NRW)
  • Essen (NRW)
  • Köln (NRW)
  • Krefeld (NRW)
  • Leverkusen (NRW)
  • Mülheim (Ruhr) (NRW)
  • Neuss (NRW)
  • Porta Westfalica (NRW)
  • Recklinghausen (NRW)
  • Sankt Augustin (NRW)
  • Schwelm (NRW)
  • Siegen und (NRW)
  • Würselen (NRW)

sowie die Metro Gastro Märkte in

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  • Düren (NRW)
  • Iserlohn (NRW)
  • Wolgast (MV)
  • Greifswald (MV)
  • Wismar (MV)
  • Neustrelitz (MV)
  • Waren (MV)

Es gibt allerdings eine Einschränkung: Aufgrund der angepassten Coronaschutzverordnung in Nordrhein-Westfalen dürfen die Großmärkte in diesem Bundesland Kunden ohne Metro-Kundenkarte ausschließlich Lebensmittel verkaufen. Der gesamte Non-Food-Bereich, wie zum Beispiel Kochutensilien, Putzmittel oder auch Druckerpapier bleibt Nicht-Gewerbetreibenden verwehrt. So soll ausgeschlossen werden, dass Metro davon profitiert, dass andere Einzelhandelsgeschäfte geschlossen sind.

Metro brechen Gastro-Kunden weg

Metro wirbt damit, dass die großen Verkaufsflächen und das breite Sortiment ein sicheres Einkaufen in der Corona-Krise ermöglichen. Mit der Öffnung der Märkte für jedermann helfe Metro bei der Entzerrung des Kundenströme. Doch dürfte auch der Großmarkt selbst davon profitieren. Denn Metro macht normalerweise einen Großteil seiner Umsätze mit Kunden aus der Gastronomie, die wegen des Lockdowns aktuell wegbrechen.

Gastronomen reagieren genervt

Bereits in der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr hatte Metro seine Märkte in NRW und Mecklenburg-Vorpommern zeitweise für Endkunden geöffnet. Viele Gewerbetreibende sind von der Regelung nicht begeistert. Sie erwarten, dass es wie im Frühjahr in den Metro-Märkten zu leeren Regalen und vollen Kassen kommt. Ein Gastronom schreibt bei Facebook: „Tolle Idee.....genau lasst einfach jeden rein, die alles leerhamstern und der Gastronom, der versucht am Leben zu bleiben bekommt die Ware nicht die er zum überleben seines Ladens braucht.“ Eine andere schreibt: „Und dann steht man durch den ganzen Laden an der Kasse, da kommt Freude auf.“

RND/dpa/ang

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