Metallindustrie erwartet Kurzarbeit für 2,2 Millionen Menschen

  • Schon Ende April könnten über zwei Millionen Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Kurzarbeit sein.
  • Die Corona-Pandemie sei “ein starker Einschlag” für die Branche, sagen die Arbeitgeber.
  • Die Auslastung der Produktion liege derzeit bei 65 Prozent - und damit niedriger als am Tiefpunkt der Finanzkrise 2009.
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Berlin. Die deutsche Metall- und Elektroindustrie erwartet wegen der Corona-Krise bis Ende April rund 2,2 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Oliver Zander, am Montag in einer Telefon-Pressekonferenz. Derzeit seien bereits etwa 1,2 Millionen der insgesamt vier Millionen Branchenbeschäftigten in Kurzarbeit. Dabei sei die Arbeitszeit im Durchschnitt um zwei Drittel verringert worden. "Das zeigt die Dramatik der Situation", sagte Zander.

Die ersten Firmen haben bereits Mitarbeiter entlassen

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Die Einschränkungen für die Unternehmen wegen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie seien "ein starker Einschlag" für die Branche. Nach einer Umfrage vom 2. bis 7. April, an der 1431 Unternehmen teilnahmen, haben 7 Prozent ihre Produktion ganz geschlossen und ebenfalls 7 Prozent hätten bereits Mitarbeiter entlassen. Die Kapazitätsauslastung der Produktionsanlagen liege derzeit bei 65 Prozent. Am Tiefpunkt der Finanzkrise 2009 seien es 66,6 Prozent gewesen. "Wir wissen nicht, ob es noch weiter heruntergeht", fügte Zander hinzu.

RND/dpa

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