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Mehr Boni für Mitarbeiter der Deutschen Bank: Vorstand verzichtet teilweise

  • Die Deutsche Bank schüttet wieder mehr Boni aus.
  • Der Vorstand will mit Blick auf die Folgen der Corona-Krise ein Zeichen setzen und verzichtet auf ein Zwölftel des Jahresgehalts.
  • Insgesamt ist die Vergütung der Führungsebene trotz des Teilverzichts von 36 Millionen Euro im Jahr 2019 auf jetzt 50 Millionen gestiegen.
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Frankfurt/Main. Die Deutsche Bank schüttet nach ihrem ersten Nettogewinn seit 2014 wieder mehr Boni an Vorstand und Mitarbeiter aus. Die variable Vergütung für die Beschäftigten steigt um 29 Prozent auf insgesamt 1,9 Milliarden Euro, wie der Frankfurter Dax-Konzern am Freitag bei der Veröffentlichung seines Geschäftsberichts mitteilte. Der Vorstand will mit Blick auf die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie allerdings ein Zeichen setzen: Das Führungsteam verzichtet den Angaben zufolge auf ein Zwölftel seiner Jahresvergütung.

Aufsichtsratschef Paul Achleitner schließe sich diesem Vorgehen an, hieß es. Auch viele Mitarbeiter in den höchsten Führungsebenen verzichteten auf Vergütung in Höhe eines Monatsgehalts.

Vergütung des Vorstands steigt trotz Verzicht auf 50 Millionen Euro

Die Vergütung des Deutsche-Bank-Vorstands stieg trotz des Teilverzichts der Manager von 36 Millionen Euro im Jahr 2019 auf jetzt 50 Millionen Euro. Bei einer Vollauszahlung von Gehalt und Boni hätte die Summe sogar 4,6 Millionen Euro höher gelegen.

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Allerdings war der Vorstand auch von acht auf zehn Mitglieder im jeweiligen Jahresschnitt gewachsen. Unterdessen verteilen sich die Boni im Konzern auf insgesamt weniger Beschäftigte. So sank die Zahl der Vollzeitstellen der Deutschen Bank im abgelaufenen Jahr um 2938 auf 84.659.

RND/dpa

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