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Maskenverweigerer im Zug: Österreichs Bundesbahnen führen Geldstrafe ein

In Zügen gilt auch die Maskenpflicht.

In Zügen gilt auch die Maskenpflicht.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) greifen gegen Maskenverweigerer durch: Bis zu 40 Euro Geldbuße drohen Maskenverweigerern in den Zügen der Alpenrepublik ab Montag, wie die ÖBB nun ankündigten. Möglich ist das dank einer Änderung der Beförderungsbedingungen – ein Schritt, der sich bei der Deutschen Bahn zum Unmut vieler Kunden nicht abzeichnet.

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“Der Mund-Nasen-Schutz ist ein wichtiger Bestandteil, um ein sicheres Reisegefühl auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie gewährleisten zu können. Mit dem MNS schützt man sich selbst und andere”, heißt es vonseiten der ÖBB. Das Unternehmen appelliert an Fahrgäste, auch ohne Aufforderung einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. Wer das verweigere, müsse 40 Euro Strafe zahlen und könne bei wiederholter Weigerung auch des Zuges verwiesen werden, so die ÖBB weiter.

Zugpersonal kann Verstöße nicht sanktionieren

Die Deutsche Bahn ist in puncto Maskenpflicht zurückhaltender. Zwar besteht eine Maskenpflicht in Zügen, diese ist aber nicht in den Beförderungsbedingungen sondern lediglich in den staatlichen Corona-Verordnungen verankert. Die Konsequenz: Das Zugpersonal appelliert zwar an Maskenverweigerer, eine Maske zu tragen – sanktionieren könne die Bahn Verstöße gegen die Maskenpflicht aber nicht, wie ein Sprecher gegenüber der Neuen Westfälischen Zeitung (NW) bestätigte. Dafür müssten Ordnungsbehörden wie die Bundesbahn hinzugezogen werden.

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Bei Kunden kommt das immer schlechter an: Kritische Beiträge zur mangelnden Durchsetzung der Maskenpflicht in Zügen fanden in sozialen Netzwerken zuletzt große Zustimmung. Auch berichteten dort erste Nutzer, sie hätten ihre Bahncards gekündigt, weil sie mit der Haltung der Bahn unzufrieden sind. Mittlerweile deuten zahlreiche Studien darauf hin, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung das Risiko, bei einer Corona-Infektion andere anzustecken, senkt.

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Wieviele Maskenverweigerer gibt es in Zügen?

Zuletzt hatte die Bahn gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland in puncto Maskenpflicht bekräftigt, auf die Kooperation, das Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Fahrgäste zu setzen – Fragen nach einer möglichen Geldbuße sowie entsprechenden Änderungen der Beförderungsbedingungen beantwortete die Bahn nicht.

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“Die weit überwiegende Mehrheit verhält sich verantwortungsbewusst und kommt der Pflicht, Mund und Nase zu bedecken, in unseren Zügen nach”, sagte ein Sprecher auf Nachfrage stattdessen. Er kündigte zugleich an, dass Präventionsteams die Fahrgäste für die Maskenpflicht sensibilisieren sollen. Auch wolle die Bahn in den kommenden Wochen 300.000 kostenlose Masken an Bahnhöfen und in Zügen verteilen.



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