Luxusriese LVMH gönnt sich Tiffany für fast 15 Milliarden Euro

  • Der berühmte US-Juwelier Tiffany kommt in französische Hände.
  • Der Luxusgüterkonzern LVMH will fast 15 Milliarden Euro zahlen.
  • Die Franzosen wollen damit ihre Stellung auf dem US-Markt weiter stärken.
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Paris/New York. Der französische Luxusgüterkonzern LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) will den bekannten US-Juwelier Tiffany für 14,7 Milliarden Euro (16,2 Milliarden US-Dollar) kaufen. Dies würde einem Preis von 135 US-Dollar je Aktie entsprechen, teilte LVMH am Montag in Paris mit.

Es gebe eine endgültige Vereinbarung für die Übernahme, die Aktionäre von Tiffany müssten allerdings noch zustimmen. Die Transaktion soll Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen werden, so der Konzern weiter. Der Kauf sei bereits von den Verwaltungsräten der beiden Unternehmen gebilligt worden. Das Topgremium von Tiffany empfehle die Annahme des Angebots von LVMH, berichteten beide Unternehmen.

LVMH ist der weltweit führende Luxusgüterkonzern. Zu der Gruppe gehören unter anderem Champagnerhäuser wie Veuve Clicquot Ponsardin und Krug sowie Modehäuser wie Kenzo und Fendi.

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Erstes Angebot über 120 Euro je Aktie

Konzernchef Arnault will mit dem Kauf auch die Stellung auf dem wichtigen US-Markt stärken. Tiffany sei „eine amerikanische Ikone, die ein wenig französisch wird“, sagte der bekannte Konzernchef der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Ende Oktober waren Gespräche zwischen LVMH und dem bekannten Juwelier öffentlich geworden. In den Medien war vor wenigen Wochen noch von einem niedrigeren Angebot in Höhe von 120 US-Dollar je Aktie die Rede gewesen, das die Franzosen erst vorige Woche laut Insidern auf 130 Dollar erhöhten.

Für LVMH ist die Übernahme von Tiffany nach früheren Angaben die bisher größte. Der vor 182 Jahren gegründete Juwelier ist weltweit bekannt für seine türkisfarbenen Kartons und seine Rolle im Hollywoodfilm „Frühstück bei Tiffany’s“.

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Das von Charles Lewis Tiffany 1837 in New York gegründete Juwelierunternehmen hat laut Mitteilung weltweit über 300 Geschäfte und beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter. Besonders bekannt ist das Geschäft an der New Yorker Fifth Avenue.

RND/dpa

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