Doppelte Börsennotierung

Linde-Konzern will Frankfurter Börse verlassen

Eine doppelte Börsennotierung kann ein Unternehmen in der Bewertung herabstufen.

Eine doppelte Börsennotierung kann ein Unternehmen in der Bewertung herabstufen.

Der Industriegasekonzern Linde will sich von der Frankfurter Börse verabschieden. Der Verwaltungsrat habe entschieden, den Aktionären den Rückzug von der Frankfurter Börse vorzuschlagen, teilte der Dax-Konzern am Montagabend mit. Die doppelte Börsennotierung in New York und Frankfurt habe einen negativen Einfluss auf die Bewertung des Unternehmens, hieß es zur Begründung.

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Die Deutsche Börse würde bei einem Rückzug ein Schwergewicht und eines der wertvollsten Unternehmen im deutschen Leitindex Dax verlieren. Das Münchner Traditionsunternehmen Linde hatte 2018 mit dem US-Konkurrenten Praxair fusioniert.

Im Falle der Umsetzung der Rückzugspläne würde eine neue Holdinggesellschaft gegründet werden. Die Aktionäre würden für jede Aktie von Linde plc eine Aktie der neuen Holdinggesellschaft erhalten, die an der New Yorker Börse notiert werden solle, hieß es weiter. Die neue Holdinggesellschaft werde den Namen Linde tragen.

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RND/dpa

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