VW-Bericht: Dafür ist Mitarbeitern 2021 gekündigt worden

  • Halb­jähr­lich veröffent­licht VW eine Statistik zum „Fehl­verhalten in der Beleg­schaft und zu entsprechenden Sanktions­maßnahmen“.
  • In den ersten beiden Quartalen 2021 sind insgesamt 424 Mitarbeiter entlassen worden.
  • Außer­dem gab es knapp 3000 Abmahnungen bei rund 500.000 Beschäftigten weltweit.
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Wolfsburg/Hannover/Berlin. VW hat einen aktuellen Bericht über die Vergehen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im ersten Halbjahr 2021 vorgelegt. Wie die „Wolfs­burger Allgemeine Zeitung“ berichtet, gehen bei weltweit 496.000 Beschäftigten daraus 424 Entlassungen und 2967 Abmahnungen hervor. Am häufigsten ist Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen demnach wegen unentschul­digter Fehl­tage (173) gekündigt worden. Auch wegen Dieb­stahl (65) und Nicht­erbringung von Arbeits­leistung (57) habe es öfter Entlassungen gegeben.

Außerdem hätten in 41 Fällen Beschäftigte gegen das Drogen- und Alkohol­verbot am Arbeits­platz verstoßen. 24-mal tauchen in der Statistik Störungen des Betriebs­friedens auf. Darunter fallen etwa Tät­lich­keiten, Drohungen oder Beleidi­gungen. Selten kam es überdies zu Fällen von sexueller Belästigung (sechs) und Ruf­schädigung durch frauen­feindliche oder rassistische Posts in sozialen Medien (zwei).

Die Statistik zum „Fehl­verhalten in der Beleg­schaft und zu entspre­chenden Sank­tions­maßnahmen“ erscheint jedes halbe Jahr. Der Konzern will damit nach außen zeigen und sicht­bar machen, dass er Fehl­verhalten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen konse­quent bestraft. „Ziel der halb­jährlichen internen Veröffent­lichung ist es zu zeigen, dass sich der Erfolg des Unter­nehmens nur auf faires, kunden­orientiertes und gesetzes­konformes Verhalten gründen kann“, schrieb Volks­wagen dem „WAZ“-Bericht zufolge. Die Zahl der erfassten Gesell­schaften des Konzerns stieg in diesem Jahr von 62 auf 111.

RND/cz

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