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Kreativität durch die Krise: Neue Geschäftsfelder durch Coronavirus

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus ist die Nachfrage nach Gesichtsmasken stark gestiegen.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat der Matratzenhersteller Breckle in Weida (Kreis Greiz) einen Teil seiner Produktion auf Atemschutzmasken umgestellt. Die Ostthüringer Firma habe einen Großauftrag über 400.000 Stück erhalten, berichtete die “Ostthüringer Zeitung” am Samstag unter Berufung auf Geschäftsführer Gerd Breckle. Die Masken seien aber nicht für den Handel, sondern für öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser bestimmt. Weitere Kapazitäten über diesen Auftrag hinaus habe das Unternehmen aber nicht, hieß es.

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Matratzenwerk produziert nun auch Atemmasken

In Sorge vor dem Coronavirus ist die Nachfrage nach Gesichtsmasken stark gestiegen. Der Thüringer Apothekerverband hatte erst am Freitag berichtet, dass Mundschutz nicht mehr vorrätig und auch nicht lieferbar sei. Auch Desinfektionsmittel zum Auftragen auf die Haut seien so gut wie ausverkauft.

Trotz erster Hamstereinkäufe wegen der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland sieht die Handelsbranche zurzeit keine Lieferengpässe bei Lebensmitteln oder Hygieneartikeln. “Wir sind in der Lage, nachzuliefern”, sagte der Vize-Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Günter Päts, am Samstag.

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Comeback für Büchsenbrot dank Coronavirus

In den Supermärkten in Berlin und Brandenburg sei der Umsatz in dieser Woche 30 bis 40 Prozent gestiegen. “Den Handel freut’s”, sagte Päts. Aufgrund der begonnenen Fastenzeit habe die Branche nicht mit so einer großen Nachfrage gerechnet.

Vor allem Seifen und Desinfektionsmittel seien verstärkt verkauft worden, schilderte Päts. In den Supermärkten seien haltbare Lebensmittel besonders gefragt. Besonders ein Produkt erlebt laut Päts dank Corona ein Comeback: Das Büchsenbrot. “Lange Jahre war das Brot weniger oder gar nicht gefragt”, sagte Päts.

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RND/mf/dpa


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