Knapp 12 Prozent mehr Erlöse – Baubranche trotzt der Corona-Krise

  • Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Baubranche sind bisher noch relativ gering.
  • Das Bauhauptgewerbe erzielte im März ein Umsatz-Plus von knapp 12 Prozent.
  • Allerdings ist der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken.
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Wiesbaden. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben bisher keine Auswirkungen auf den Umsatz am Bau in Deutschland. Im März verbuchte das Bauhauptgewerbe 11,8 Prozent höhere Erlöse als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Zimmerei und Ingenieurholzbau mit deutlichem Umsatz-Plus

In den ersten drei Monaten dieses Jahres ergab sich nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde ein Plus von 11,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 2,2 Prozent.

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Das stärkste Plus gab es im Gewerk Zimmerei und Ingenieurholzbau. Im Vergleich zum Vorjahr konnte hier der Umsatz um ein Viertel gesteigert werden. Den geringsten Zuwachs gab es nach Angaben des Bundesamtes im Wirtschaftszweig Sonstiger Tiefbau (plus 6,2 Prozent), wozu zum Beispiel der Wasserbau zählt.

Weniger Aufträge im Bauhauptgewerbe

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Allerdings hinterlässt die Corona-Krise auch am Bau Bremsspuren. Im März sank der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe nach jüngsten Angaben der Statistiker bereinigt um Preiserhöhungen (real) um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) ebenso wie von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau). Die Statistik des Bundesamtes berücksichtigt Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten.

RND/dpa

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