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  • „Kaffeefahrten“ und Online-Marktplätze: Bundestag beschließt verschärfte Regeln

Verbraucher­schutz: Verschärfte Regeln für Kaffee­fahrten und Online­marktplätze beschlossen

  • Firmen geht es bei den sogenannten Kaffee­fahrten ums Geschäft.
  • Anbieter müssen die Teilnehmer besser über ihre Rechte aufklären, das hat jetzt der Bundestag mit verschärften Regeln festgelegt.
  • Auch für Onlinemarktplätze gelten zukünftig neue Vorschriften.
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Berlin. Der Bundestag hat die Regeln für Kaffeefahrten verschärft, um Verbraucher besser vor Abzocke zu schützen. Mit dem in der Nacht zum Freitag verabschiedeten Gesetzespaket wird bei solchen Veranstaltungen der Verkauf von Versicherungen, Bausparverträgen, Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln grundsätzlich verboten. Zudem müssen die Teilnehmer solcher Fahrten vom Veranstalter besser über ihre Rechte aufgeklärt werden. Das Bußgeld bei Verstößen wird von 1000 Euro auf 10.000 Euro angehoben.

Verschärft werden ferner die Vorschriften für Onlinemarktplätze, um die Angebote für Verbraucher transparenter zu machen. So müssen Vergleichsplattformen im Internet künftig angeben, nach welchen Kriterien sie Waren und Dienstleistungen bewerten. Rankings in Suchergebnissen dürfen nicht durch versteckte Werbung oder versteckte Zahlungen beeinflusst werden. Zudem müssen Plattformen und Suchmaschinen erklären, wie sie die Echtheit von Nutzerbewertungen sicherstellen. Gefälschte Bewertungen sind in Zukunft ausdrücklich verboten.

RND/dpa

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