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Neuer Tarnkappen-Kampfjet zu sehen

Internationale Luftfahrtausstellung so militärisch wie lange nicht mehr

Der F-35 Lightning II soll bald auch von der deutschen Luftwaffe geflogen werden.

Flugbegleiter, Sicherheitspersonal und Mitarbeiter zum Verladen des Gepäcks fehlen weltweit. Die zivile Luftfahrt steckt aktuell in einer großen Krise. An vielen Flughäfen in Europa bleiben aus diesem Grund bereits Flieger am Boden. Nach zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie sind viele Angestellte in anderen Branchen untergekommen. Neuen Schwung soll nun die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) bringen, die am Mittwoch in Brandenburg beginnt. Internationale Aussteller präsentieren auf der Messe die neuste Technik. Bezeichnend ist jedoch, dass bei der Messe gerade nicht die zivile Luftfahrt im Mittelpunkt steht. Vor allem US-Konzerne wollen mit militärischem Equipment punkten.

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Das ist allerdings wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Bundesrepublik angesichts des Krieges an der Ostgrenze der Europäischen Union ihre Armee massiv aufrüsten möchte. So wird der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin seinen Tarnkappen-Kampfjet F-35A vorstellen. 35 Flugzeuge dieses Typs sollen künftig für die Bundeswehr im Einsatz sein. Das hatte das Bundesverteidigungsministerium nach der russischen Invasion bekannt gegeben.

Kaum Flugzeuge am Himmel der ILA

Auch Boing ist mit verschiedenem Militärgerät vertreten. So wird es auf der Messe neben dem Transporthubschrauber CH-47 Chinook auch das U-Boot-Jagdflugzeug P8A-Poseidon zu sehen geben. Beide Modelle stehen ebenfalls auf der Einkaufsliste der Bundeswehr.

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Statt Großaufträgen steht dieses Mal der Nischenmarkt im Mittelpunkt. So hatte Airbus bereits im Vorfeld angekündigt, seine Transportsparte ausbauen zu wollen. Der Beluga soll nach Vorstellung des europäischen Flugzeugbauers den Platz der unlängst in der Ukraine zerstörten Antonow An-225 übernehmen.

Auf viele Flugzeuge in Aktion bei der ILA dürfen sich die Besucher allerdings nicht freuen. Das Flugprogramm fällt in diesem Jahr eher schmal aus. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einerseits will man den benachbarten BER-Flughafen nicht zusätzlich belasten, andererseits will man wohl auf amerikanischer Seite vermeiden, Informationen über die eigene Tarnkappentechnik preiszugeben.

RND/dre

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