Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Höchster Stand seit über 40 Jahren

Inflation in den USA steigt auf 8,6 Prozent – mehr als Experten erwarteten

Eine Mitarbeiterin scannt an der Kasse eines Supermarkts in Williamstown Lebensmittel für einen Kunden. Die Inflationsrate in den USA ist im Mai auf den höchsten Stand seit mehr als 40 Jahren geklettert. (Symbolbild)

Eine Mitarbeiterin scannt an der Kasse eines Supermarkts in Williamstown Lebensmittel für einen Kunden. Die Inflationsrate in den USA ist im Mai auf den höchsten Stand seit mehr als 40 Jahren geklettert. (Symbolbild)

Washington. Die Inflationsrate in den USA ist im Mai auf den höchsten Stand seit mehr als 40 Jahren geklettert. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Dezember 1981. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einer unveränderten Inflationsrate von 8,3 Prozent gerechnet.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der US-Dollar und die Kapitalmarktzinsen in den USA stiegen in einer ersten Reaktion. Das spricht dafür, dass die Finanzmärkte mit weiteren und deutlichen Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed rechnen. In der kommenden Woche dürfte die Fed den Leitzins erneut um 0,5 Prozentpunkte anheben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Spotify Ltd., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

US-Inflationsdaten verstärken Abwärtsdruck im Dax

Am deutschen Aktienmarkt ist es am Freitag weiter deutlich abwärts gegangen – auch wegen des zusätzlichen Drucks durch die neuen US-Verbraucherpreisdaten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Dax, der bereits zuvor wieder unter die Marke von 14.000 Punkten gesackt war, gab noch etwas stärker nach. Zuletzt verlor der deutsche Leitindex 2,08 Prozent auf 13.902,76 Punkte. Er stand damit den vierten Tag in Folge unter Druck. Der Verlust im Wochenverlauf beträgt nun fast vier Prozent. Der MDax büßte am Nachmittag 2,10 Prozent auf 29.027,28 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gab um 2,52 Prozent nach und in den USA wird ebenfalls ein weiterer schwacher Handelstag erwartet.

Der Euro gab nach und wurde am Nachmittag mit 1,0523 US-Dollar gehandelt. Die EZB hatte den Referenzkurs am Vortag noch auf 1,0743 Dollar festgelegt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 1,24 Prozent am Vortag auf 1,31 Prozent. Der Rentenindex Rex gab um 0,36 Prozent auf 133,07 Punkte nach. Der Bund-Future (September-Kontrakt) stieg zuletzt um 0,12 Prozent auf 147,98 Punkte.

RND/dpa

Mehr aus Wirtschaft

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Top Themen

Energiekosten
 
49-Euro-Ticket
 

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken