„Digitale Rupie“

Indische Zentralbank startet Pilotprojekt mit digitaler Währung

Eine Bank in Indien setzt auf Krypto.

Eine Bank in Indien setzt auf Krypto.

Indien will eine eigene digitale Währung in einem Pilotprojekt testen. Das Vorhaben soll ab Donnerstag zunächst in vier Städten, darunter die Hauptstadt Neu-Delhi und die Finanzmetropole Mumbai mit vier einheimischen Banken starten, teilte die indische Zentralbank am Dienstag mit. Später sollen mehr Banken und Städte hinzukommen. Bei dem Versuch sollen die Robustheit des Prozesses der Erschaffung und Distribution der „digitalen Rupie“ (e₹-R) sowie ihr Einsatz im Einzelhandel in Echtzeit getestet werden, hieß es.

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Die „digitale Rupie“ sei in der gleichen Wertgröße wie einzelne Banknoten und Münzen und würde von Banken verteilt, hieß es. Nutzerinnen und Nutzer könnten Transaktionen mit einer auf dem Handy oder einem anderen Gerät gespeicherten digitalen Geldbörse der teilnehmenden Banken durchführen. Bezahlungen an Händler könnten demnach mit der Nutzung eines QR-Codes des Händlers durchgeführt werden. „Der e₹-R bietet Merkmale von physischem Geld wie Vertrauen, Sicherheit und eine Endgültigkeit bei der Einigung. Wie im Falle von Bargeld wird er keine Zinsen verdienen und kann in andere Geldformen wie Bankeinlagen umgewandelt werden.“

Mehrere Notenbanken weltweit erwägen, eine digitale Version ihrer Währung auszugeben. Auch die Europäische Zentralbank prüft seit einer Weile die Einführung einer digitalen Variante des Euros. Die Arbeiten sind eine Antwort auf den steilen Aufstieg von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether.

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RND/dpa

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