Immer mehr Schäden durch Starkregen in Deutschland

  • Die Deutschen müssen sich künftig auf mehr extreme Wettersituationen einstellen.
  • Zwischen 2002 und 2017 kam es zu 1,3 Millionen Schäden mit einem Gesamtvolumen von 6,7 Milliarden Euro.
  • Eine Karte des Deutschen Wetterdienst zeigt die Regionen auf, die in der Vergangenheit am meisten betroffen war.
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Berlin. Deutschland muss sich auf mehr extreme Wettersituationen wie Starkregen einstellen. Dabei kann jeder Ort betroffen sein. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die der Deutsche Wetterdienst zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erstellt und am Montag in Berlin vorgelegt hat. Demnach gab es in den zurückliegenden 18 Jahren 22.000 Starkregen-Ereignisse, die meisten davon im Dürrejahr 2018.

"Kurze, heftige Niederschläge treten überall mit einer ähnlich hohen Wahrscheinlichkeit auf", heißt es der Untersuchung zufolge. Lange andauernde Dauerregen von zwölf Stunden und mehr kommen hingegen vermehrt in den Gebirgsregionen vor. In Thüringen fielen die mit Abstand meisten Starkregen (bis neun Stunden) pro Quadratkilometer, die wenigsten in Niedersachsen.

Zwischen 2002 und 2017 Schäden von 6,7 Milliarden Euro

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Falle Starkregen auf bebaute Flächen, könne er enorme Schäden anrichten. Im Zeitraum von 2002 bis 2017 seien an Wohngebäuden bundesweit 1,3 Millionen Schäden mit einem Gesamtvolumen von 6,7 Milliarden Euro entstanden. Im Schnitt seien das rund 5300 Euro pro Schadensfall.

RND/dpa

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