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IG Metall-Chef: Unternehmen nutzen Corona-Krise als Vorwand für massiven Kahlschlag

VW-Produktion in Wolfsburg:IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat Industriekonzernen vorgeworfen, die Corona-Krise als Vorwand für massiven Stellenabbau zu nehmen

VW-Produktion in Wolfsburg:IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat Industriekonzernen vorgeworfen, die Corona-Krise als Vorwand für massiven Stellenabbau zu nehmen

Berlin. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat Industriekonzernen vorgeworfen, die Corona-Krise als Vorwand für massiven Stellenabbau zu nehmen. “Eine Reihe Arbeitgeber nutzt die Krise, um in Deutschland zum Kahlschlag anzusetzen und Arbeit in Billiglohnländer zu verlagern”, sagte er der “Süddeutschen Zeitung” (Montag-Ausgabe). “Wenn manche Betriebe gleichzeitig Liquiditätshilfen oder andere steuerfinanzierte Stützungen in Anspruch nehmen, ist dies skandalös.”

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Allein in den Branchen, in denen die IG Metall als Gewerkschaft vertreten ist, haben demnach Unternehmen binnen eines Jahres angekündigt, mehr als 200.000 Arbeitsplätze zu streichen, berichtet die Zeitung weiter.

Unternehmen stehen vor großen Aufgaben

Je länger der Krisenverlauf, umso mehr entwickele sich Druck auf Beschäftigung, so Hofmann. "Diesen Unternehmen muss aber klar sein: Sie gefährden ihre eigene Zukunftsfähigkeit." Die Unternehmen stünden mit Dekarbonisierung und Digitalisierung vor großen Aufgaben. Dafür brauchten sie Investitionen in Forschung und Entwicklung, vor allem aber auch in gut ausgebildete Fachkräfte.

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Der Spitzen-Gewerkschaftler äußerte gegenüber der Zeitung zudem die Sorge, dass viel zu wenig Betriebe eine Idee für morgen hätten. “Solange die Aufträge reinkommen, wird die Frage nach dem Wandel nicht gestellt. Diese Betriebe fahren im Nebel absehbar an die Wand.”

RNDdpa

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