Ifo-Institut: 200.000 weniger Kurzarbeiter im März

  • Laut dem ifo-Institut waren im März rund 200.000 Menschen weniger in Kurzarbeit tätig als im Februar.
  • Demnach liege der Rückgang vor allem an den Lockerungen der Corona-Maßnahmen.
  • Der Anteil von Kurzarbeit im Gastgewerbe ist weiterhin sehr hoch.
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München. Acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland waren nach Erhebungen von Wirtschaftsforschern im März in Kurzarbeit tätig. Im Vergleich zum Februar sank die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter in der Corona-Krise um rund 200.000 auf 2,7 Millionen Menschen, wie das Münchner ifo Institut am Mittwoch mitteilte.

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Anteil von Kurzarbeit im Gastgewerbe noch sehr hoch

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„Der Rückgang fand in fast allen Wirtschaftszweigen statt, insbesondere in der Industrie“, sagte ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. Die leichten Lockerungen der Schutzmaßnahmen hätten auch im Handel und im Gastgewerbe zu einem Rückgang der Kurzarbeit geführt. Allerdings sei der Anteil von Kurzarbeitern im Gastgewerbe mit 50,8 Prozent weiterhin sehr hoch.

Im Handel liegt der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit bei 15,8 Prozent, nach 17,8 Prozent im Februar. Auch in der Industrie ist den Berechungen zufolge ein deutlicher Rückgang der Kurzarbeit von 7,1 auf 6,3 Prozent festzustellen.

RND/epd

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