Ifo-Schätzung: Weniger Beschäftigte arbeiten im Juni im Homeoffice

  • Im Juni haben wieder weniger Beschäftigte in Deutschland von zu Hause aus gearbeitet.
  • Das Münchner Ifo-Institut schätzt, dass die Zahl der Heimarbeitenden von 31 auf 28,4 Prozent gefallen ist.
  • Besonders viele Beschäftigte, die aus dem Homeoffice arbeiten, gebe es demnach in der IT-Branche – im Handel, am Bau und in der Industrie überwiegt hingegen die Arbeit vor Ort.
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München. Eine steigende Zahl von Beschäftigten in Deutschland arbeitet wieder im Büro und nicht mehr in der eigenen Wohnung. Im Juni ist der Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zumindest zeitweise im Homeoffice tätig sind, von 31 auf 28,4 Prozent gefallen. Das schätzt das Münchner Ifo-Institut in einer am Montag veröffentlichten Meldung.

Homeoffice-Pflicht gilt seit Juli nicht mehr

Im Dienstleistungsbereich ist der Anteil der Heimarbeitenden nach wie vor sehr groß, ging aber von 41,5 auf 38,5 Prozent zurück.

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In der IT-Branche ist die Homeoffice-Quote mit 76 Prozent am höchsten, die Rückkehr an den Büroschreibtisch nach wie vor die Ausnahme. Mehr Arbeit vor Ort und weniger Homeoffice gab es auch im Groß- und Einzelhandel, am Bau sowie in der Industrie.

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Im Juni waren die Arbeitgeber noch verpflichtet, ihre Beschäftigten daheim arbeiten zu lassen, wenn diese das wollten. Im Juli gilt diese Homeoffice-Pflicht nicht mehr.

RND/dpa

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