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Gastgewerbe: Dramatische Umsatzeinbußen wegen Corona-Schließungen

  • Viele Hoteliers und Gastwirte in Deutschland kämpfen wegen der Folgen der Corona-Pandemie ums Überleben.
  • Allein im März brachen die Erlöse um fast die Hälfte ein.
  • Es sind laut dem Statistischen Bundesamt die größten Umsatzeinbußen seit dem Jahr 1994.
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Wiesbaden. Die Schließungen wegen der Corona-Pandemie haben drastische Umsatzeinbußen für das Gastgewerbe in Deutschland nach sich gezogen. Um fast die Hälfte brachen die Erlöse von Hoteliers und Gastwirten im März ein – sowohl im Vergleich zum Februar 2020 als auch zum Vorjahresmonat.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gab es in allen Zweigen des Gastgewerbes die größten Umsatzeinbußen seit Beginn der Zeitreihen im Jahr 1994. Im Vergleich zum März 2019 brachen die Erlöse nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Mittwoch real um 45,4 Prozent ein, im Vergleich zum Februar 2020 fiel der Umsatz preisbereinigt um 44,6 Prozent.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hatte die Politik ab dem 18. März Übernachtungen touristischer Gäste in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben untersagt. Ab dem 22. März waren Gaststätten mit Ausnahme von Abhol- und Lieferservices geschlossen. Seit Mitte Mai werden die Einschränkungen nach und nach wieder gelockert.

RND/dpa

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