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Großbritannien verschiebt erneut Grenzkontrollen für Waren

Lastwagen kommen im Hafen von Dover in Kent an. Wegen der Folgen von Brexit und Corona-Pandemie auf Lieferketten und Unternehmen verschiebt die britische Regierung die Kontrollen auf Einfuhren aus der EU erneut um mehrere Monate.

Lastwagen kommen im Hafen von Dover in Kent an. Wegen der Folgen von Brexit und Corona-Pandemie auf Lieferketten und Unternehmen verschiebt die britische Regierung die Kontrollen auf Einfuhren aus der EU erneut um mehrere Monate.

Großbritannien verschiebt die Einführung von Grenzkontrollen für Lebensmittelimporte aus der EU. Eigentlich hätten ab 1. Oktober Kontrollen für Pflanzen- und Tierprodukte aus der Europäischen Union vorgenommen werden sollen. Diese würden erst am 1. Januar beginnen, teilte die britische Regierung am Dienstag mit. „Wir wollen, dass sich Unternehmen auf ihre Erholung von der Pandemie konzentrieren, statt neue Vorschriften an der Grenze bewältigen zu müssen“, begründete der Brexit-Minister David Frost die Verschiebung.

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Das Königreich hat bereits zum zweiten Mal die Einführung von Kontrollen verschoben, denen es im Austrittsabkommen mit der EU zugestimmt hatte. Das Land hat bereits Kontrollen für Lebensmittelprodukte aus anderen britischen Landesteilen nach Nordirland ausgesetzt. Die EU drohte deshalb mit rechtlichen Schritten. Weil Großbritannien mit dem Ende 2020 aus dem Binnenmarkt der EU ausgetreten ist, sollen Einfuhren von dort Grenzkontrollen unterzogen werden.

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Der britische Lebensmittel- und Getränkeverband warf der britischen Regierung vor, Unternehmen desillusioniert zu haben, die sich auf Grenzkontrollen eingestellt hätten. „Dieser Schritt bestraft diejenigen, die sich an den Rat der Regierung gehalten haben und belohnt diejenigen, die ihn ignoriert haben“, sagte der Geschäftsführer des Verbands, Ian Wright. „Die asymmetrische Art von Grenzkontrollen, die auf Exporte und Importe zukommen, verzerrt den Markt und verschafft vielen britischen Produzenten einen Wettbewerbsnachteil gegenüber EU-Produzenten.“

RND/AP

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