GroKo plant Hartz-IV-Erhöhung ab Januar 2020

  • Beim Hartz IV sollen ab Januar 2020 die Regelsätze steigen.
  • Das sieht ein Verordnungsentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor.
  • Wer in diesem Fall mehr Geld bekommt.
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Berlin. Alleinstehende mit Hartz IV sollen im kommenden Jahr 8 Euro mehr pro Monat bekommen. Der Regelsatz soll zum 1. Januar auf 432 Euro steigen. Das sieht ein Verordnungsentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den das Bundeskabinett an diesem Mittwoch beschließen will und der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Wer mit einem anderen bedürftigen Erwachsenen wie dem Ehepartner in einer Wohnung lebt, für den steigt der Satz demnach um 7 auf 389 Euro.

Für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren gibt es eine Erhöhung um 6 auf 328 Euro. Für Kinder von sechs bis 13 Jahren steigt die Leistung ebenfalls um 6 auf 308 Euro monatlich. Bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres soll es 5 Euro mehr als bislang geben, also 250 Euro.

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Anpassung folgt einem festgelegten Mechanismus

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Durch die geplante Anhebung der Sätze entstehen laut Verordnungsentwurf jährliche Mehrkosten von 450 Millionen Euro. 430 Millionen entfallen dabei auf den Bund, 20 Millionen Euro auf die Kommunen. Die Anpassung folgt einem festgelegten Mechanismus.

RND/dpa

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