Greyhound: Ikonischer Busanbieter stellt Kanada-Geschäft ein

  • Der US-Busanbieter Greyhound hat die Corona-Pandemie nicht ohne Weiteres überstanden.
  • Das Unternehmen stellt nach einem Jahr ohne Umsatz den Betrieb in Kanada ein.
  • Nicht nur das Corona-Geschäft, auch Konkurrenz und eine rückläufige Kundenzahlen nennt Greyhound als Gründe für die Entscheidung.
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Ottawa. Der ikonische US-Busanbieter Greyhound macht sein Kanada-Geschäft dicht. „Ein volles Jahr ohne Umsatz hat es leider unmöglich gemacht, den Betrieb fortzusetzen. Vielen Dank an unsere engagierten Mitarbeiter für ihr Engagement und ihren Service sowie an unsere Kunden, die sich in besseren Zeiten für Greyhound Kanada entschieden haben“, teilte das Unternehmen mit. Die Entscheidung trete mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Traditionsreiches Unternehmen verzeichnet heute kaum noch Nachfrage

In den USA ist der Greyhound-Bus längst eine Transportlegende mit über 100 Jahren Geschichte, in denen die Firma das Land zwischen Pazifik und Atlantik zusammenbrachte. Im noch größeren Kanada mit deutlich weniger Einwohnern gestaltete sich das Geschäft dabei sehr schwierig. Bereits 2018 stellte Greyhound seine Routen im Westen des Landes ein und nannte eine rückläufige Zahl an Kunden und die Konkurrenz durch andere Busunternehmen und Züge als Gründe.

Die Corona-Pandemie habe die Nachfrage auf den restlichen Strecken dann um 95 Prozent einbrechen lassen – im Mai 2020 hatte Greyhound sich deshalb dafür entschieden, die Fahrten vorläufig auszusetzen.

RND/dpa

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