Gastwirte fordern: Verbot von Heizpilzen im Herbst und Winter aussetzen

  • Der Gastro-Verband Dehoga fordert eine bundesweite Zulassung der teils verbotenen Heizpilzen.
  • Grund sei, dass Gastronomen dadurch im Herbst und Winter mehr Gäste im Außenbereich bedienen können.
  • Heizpilze sind vielerorts aus Umweltschutzgründen verboten.
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Berlin. Deutsche Gastronomen fordern die bundesweite Zulassung der teils verbotenen Heizpilze, um im Herbst und Winter mehr Gäste in ihren Außenbereichen bedienen zu können. "Die Kommunen, die derzeit ein Verbot von Heizpilzen haben, sollten es in diesem Herbst und Winter aussetzen", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ingrid Hartges, dem "Tagesspiegel".

Heizpilze vielerorts aus Umweltschutzgründen verboten

“Wirte, die keine andere Möglichkeit haben, sollten in diesem Winter Gas-Heizpilze und Elektro-Wärmestrahler verwenden dürfen”, sagte Hartges. Als ein Argument für den Einsatz gilt, dass Wirte ihre Gäste dann auch im Herbst und Winter draußen platzieren können und sich Abstandsregeln besser einhalten lassen.

Vielerorts sind die sogenannten Heizpilze aus Umweltschutzgründen verboten. Der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Marcel Kling, sagte der Zeitung dazu: "Heizpilze sind umweltpolitisch problematisch, einen verantwortlichen Einsatz in diesem Ausnahmejahr 2020 sollten wir aber zulassen."

RND/dpa

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