Dehoga fordert: Mehrwertsteuer in der Gastronomie muss niedrig bleiben

  • In der Corona-Krise hat die Politik die Mehrwertsteuer in der Gastronomie gesenkt.
  • Das soll auch so bleiben, fordert der Verband Dehoga.
  • So könnte die Branche stabilisiert werden - schließlich stünden viele Betreiber vor dem Aus.
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Berlin/München. Die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf den niedrigeren Satz als Corona-Hilfsmaßnahme muss nach Ansicht des Verbandes Dehoga auch nach der Krise beibehalten werden. “Das ist eine ganz wichtige Maßnahme zur Stabilisierung der Branche”, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Ingrid Hartges. “Wir plädieren aus einer Vielzahl von Gründen für eine Entfristung dieser Regelung. Wir haben sie seit Jahren gefordert – auch aus Wettbewerbsgründen.”

Unterschiedliche Steuersätze sorgen für Frust

Die Steuern auf Speisen müssten gleich hoch sein – egal ob sie zum Mitnehmen “in der Pappe” oder auf dem Teller serviert würden. “Das ist auch ein Frage der Wertschätzung”, sagte Hartges. “Wir sind das öffentliche Wohnzimmer der Gesellschaft.”

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Hinzu komme, dass die Auswirkungen der Coronakrise noch lange zu spüren sein werden – und viele Gastronomen vor dem Aus stehen könnten. Bei Getränken plädierte Hartges für eine Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent zumindest für nicht-alkoholische Getränke.

Senkung der Mehrwertsteuer gilt nur dieses Jahr

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Seit Jahren hatten die Gastronomen die Senkung von 19 Prozent auf den niedrigeren Satz von 7 Prozent verlangt, die nun im Zuge der Krise zur Stützung der Gastronomen verwirklicht wurde. Derzeit gelten als weitere Maßnahme zudem bis Jahresende nochmals weiter reduzierte Sätze von 16 und 5 Prozent für alle Branchen.

RND/dpa

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