Gaspreisverfall: Chevron schreibt mehr als 10 Milliarden Dollar ab

  • Schock-Nachricht für Chevron-Anleger.
  • Der zweitgrößte amerikanische Ölkonzern warnt seine Investoren vor einer gigantischen Abschreibung.
  • Die Bilanz müsste demnach zum Jahresende um knapp zehn Milliarden Euro nach unten korrigiert werden.
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San Ramon. Der zweitgrößte US-Ölmulti muss aufgrund des Gaspreisverfalls Milliarden an Vermögenswerten abschreiben. Der Konzern warnte Anleger am Dienstag nach US-Börsenschluss, im vierten Quartal voraussichtlich eine Bilanzanpassung von 10 bis 11 Milliarden Dollar (9,0 Milliarden bis 9,9 Milliarden Euro) vorzunehmen. Chevron leidet unter gesunkenen Gaspreisen, die eine massive Abwertung erfordert.

Der Konzern erwägt darüber hinaus, Anteile an großen Erdgasfeldern zu verkaufen und hält sich angesichts der starken Belastungen mit Ausgaben weiter zurück. Das Budget für Investitionen in Ausrüstung sowie Erkundungs- und Förderprojekte soll 2020 rund 20 Milliarden Dollar betragen, damit stagniert es bereits das dritte Jahr in Folge. Im jüngsten Quartal erlitt Chevron bereits starke Geschäftseinbußen.

RND/dpa

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