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  • Gap: Modekonzern wegen Corona-Krise in Finanznot - Aktie verliert 60 Prozent

US-Modekonzern Gap wegen Corona-Krise in Finanznöten

  • Der US-Modekonzern Gap ist der größte Bekleidungseinzelhändler des Landes.
  • Doch die Corona-Krise geht auch an den Größten nicht vorbei - Gap steht kurz vor der Pleite.
  • Mietzahlungen werden in Nordamerika bereits ausgesetzt und möglicherweise müssen Jobs gestrichen werden.
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San Francisco. Der angeschlagene US-Modekonzern Gap gerät durch die Corona-Krise zunehmend in Finanznöte. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, Mietzahlungen für seine wegen der Pandemie geschlossenen Filialen in Nordamerika ausgesetzt und weitere Sparmaßnahmen beschlossen zu haben. Mit dem Aussetzen der Miete hofft das Unternehmen, 115 Milliarden US-Dollar in Nordamerika einsparen zu können.

Gap rechnet zum Ende des laufenden Geschäftsquartals mit Barreserven von 750 Millionen bis 850 Millionen US-Dollar (784 Mio Euro) - nur durch zusätzliche Kredite und erhebliche Kostensenkungen könne der Konzern dauerhaft liquide bleiben. Um Geld zu sparen, müssten Jobs gestrichen, Ausgaben gesenkt, Investitionen aufgeschoben und Rechnungen gestundet werden, warnte das Unternehmen.

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Aktie hat bereits 60 Prozent des Werts verloren

Gap Inc. ist der größte US-amerikanische Bekleidungseinzelhändler. Zu Gap zählen auch die Marken Banana Republic, Piperlime, Athleta, INTERMIX und Old Navy. Gap erwirtschaftete zuletzt einen Jahresüberschuss von 351 Mio. US-Dollar. Die Aktie hat laut Bericht der US-Nachrichtenseite “CNN Business” in diesem Jahr bereits 60 Prozent ihres Wertes verloren.

RND/dpa

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