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Für guten Zweck: Beschlagnahmte Luxuswagen von Präsidentensohn versteigert

  • In Genf sind für einen guten Zweck Dutzende Luxuswagen versteigert worden.
  • Die Autos wurden vom Sohn des Präsidenten von Äquatorialguinea beschlagnahmt.
  • Insgesamt kamen bei der Auktion rund 25 Millionen Euro zusammen.
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Genf. Umgerechnet rund 25 Millionen Euro sind bei einer Versteigerung von Dutzenden Luxuswagen zusammengekommen, die vom Sohn des Präsidenten von Äquatorialguinea beschlagnahmt worden sind. Unter den 25 Autos war ein weiß-cremefarbener Lamborghini Veneno 2014, für den ein Liebhaber am Sonntag am Rande von Genf 8,28 Millionen Schweizer Franken (rund 7,7 Millionen Euro) auf den Tisch legte, wie das Auktionshaus Bonhams mitteilte. Von dem Supersportwagen gibt es nur neun Versionen. Er hat lediglich 325 Kilometer auf dem Tacho und erreicht ein Maximaltempo von 359 Kilometern pro Stunde.

Die Gesamteinnahmen toppten den von den Behörden erhofften Erlös von 18,5 Millionen Franken. Das Geld soll an eine Stiftung gehen, die das Volk im ölreichen Äquatorialguinea unterstützt.

Zunächst wurde Einziehung von Jacht angeordnet

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Die Luxuswagen hatten die Behörden in der Schweiz nach Ermittlungen wegen Geldwäsche und Missbrauch öffentlicher Gelder gegen Teodoro Nguema Obiang Mangue – den Sohn von Staatschef Teodoro Obiang – sowie zwei weiteren Personen beschlagnahmt. Zudem wurde zunächst die Einziehung einer Jacht angeordnet, doch wurde diese freigegeben, nachdem die Regierung von Äquatorialguinea der Übernahme der Verfahrenskosten von 1,3 Millionen Schweizer Franken zugestimmt hatte.

RND/AP

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