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Forsa-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Bundesbürger will weiter digital arbeiten

  • Homeoffice und Videokonferenzen haben sich laut einer Forsa-Umfrage offenbar weitgehend etabliert.
  • Knapp jeder Zweite zieht es auch künftig vor, weiter von zu Hause aus zu arbeiten, anstatt ins Büro zurückzukehren.
  • Digitale Kommunikation liegt laut Umfrage nicht nur im Berufsalltag voll im Trend.
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Berlin. Etwas mehr als die Hälfte der Bundesbürger will laut einer Forsa-Umfrage weiter digital arbeiten. Von den Befragten ab 18 Jahren gaben 51 Prozent an, dass sie auch nach dem Ende der Corona-Pandemie Homeoffice und Videokonferenzen nutzen werden, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“, die die Umfrage gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Auftrag gegeben hatte. Unter den 30- bis 44-Jährigen seien sogar 71 Prozent dieser Ansicht.

Anlass der Befragung war die Verleihung des diesjährigen Mobilitätspreises. Ein Fünftel der von Forsa Befragten will sich sogar im Privaten weiter digital mit Freunden treffen.

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Bereitschaft zur Freigabe von Mobilitätsdaten eher durchwachsen

Die Meinungsforscher wollten auch wissen, ob die Bundesbürger bereit sind, Daten über ihr Mobilitätsverhalten Preis zu geben. Die Bereitschaft hierfür ist bei Männern mit 41 Prozent den Angaben zufolge insgesamt höher als bei Frauen mit nur 35 Prozent. Die Freigiebigkeit schwankt je nach Art und Nutzung der Daten. So ist sie beispielsweise bei Informationen über den eigenen Fahrstil niedriger.

Der Umfrage zufolge sind drei von fünf Befragten jedoch der Ansicht, Echtzeitdaten seien in Bezug auf die Pünktlichkeit von Bussen, Zügen und Straßenbahnen wichtig.

Dabei sind es vor allem junge Menschen, denen die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs am Herzen liegt. Unter den über 30- bis 44-Jährigen dagegen erwartet eine Mehrheit von der Nutzung solcher Daten bessere Hinweise auf freie Parkplätze.

RND/dpa

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