Fahrradträger im Test: Drei von acht sind „mangelhaft“

  • Drei von acht Fahrradträgern fielen im Check von Stiftung Warentest durch.
  • Teilweise lösten sich die Träger im Crashest ganz vom Auto, sodass sie ein zusätzliches Risiko für Andere darstellen.
  • Testsieger ist der teuerste unter den getesteten Fahrradträgern.
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Berlin. Beliebt, praktisch - und unsicher: So lautet das Urteil der Stiftung Warentest über einige der acht Fahrradträger zu Preisen zwischen 430 bis 665 Euro, die sie jetzt getestet hat. Zwar bekamen drei Träger für die Anhängerkupplung die Note „gut“ - doch genauso viele Modelle fielen mit der Bewertung „mangelhaft“ durch.

Teils lösten sich die Träger beim Crashtest völlig vom Auto, so dass von ihnen „ein zusätzliches Risiko für die Menschen im Verkehr ausgehen“ könne, schreibt die Stiftung in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 02/2021). Laut einer Marktanalyse der Warentester waren 2019 rund zwei Drittel aller verkauften Fahrradträger Modelle für die Kupplungsmontage.

Hohe Preise garantieren keine Qualität

Als Testsieger mit „gut“ (Note 1,9) bewertet wurde der Träger „Thule EasyFold XT 2“. Er ist mit 665 Euro zwar der teuerste, aber laut den Testern der „mit Abstand sicherste und beste Fahrradträger“ im Feld. Vom Preis allein sollten Käufer ihre Entscheidung aber nicht abhängig machen - die als unsicher eingestuften Modelle kosten immerhin auch 430 bis 550 Euro und das Modell mit der Note „ausreichend“ 625 Euro.

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Dagegen kosten die beiden anderen mit „gut“ (2,5) bewerteten Modelle „Eufab Premium II Plus“ und „Oris Traveller II“ jeweils 450 Euro. Als empfehlenswert erachten die Tester auch den „Westfalia-Automotive Bikelander“ (480 Euro), der die Note „befriedigend“ (2,6) erhielt. Diese Modelle absolvierten den Crashtest problemlos, zeigten sich in weiteren Prüfungen aber etwas weniger stabil als der Testsieger.

RND/dpa

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