Exportwirtschaft erholt sich nur langsam von der Corona-Krise

  • Die Corona-Krise macht der deutschen Exportwirtschaft weiter zu schaffen.
  • Im August haben die Exporte gegenüber dem Vormonat nur um 2,4 Prozent zugenommen.
  • Gegenüber Februar, dem Monat vor dem Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen, lagen sich aber noch um um 9,9 Prozent niedriger.
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Wiesbaden. Deutschlands Exportwirtschaft arbeitet sich in kleinen Schritten aus dem Corona-Tief. Im August stieg die Ausfuhr von Waren um 2,4 Prozent im Vergleich zum Juli, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Gegenüber dem Vorjahresmonat lag das Volumen der Exporte mit 91,2 Milliarden Euro allerdings um 10,2 Prozent im Minus. Die Einfuhren verringerten sich binnen eines Jahres um 7,9 Prozent auf 78,5 Milliarden Euro. Zeitweise Grenzschließungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen der Lieferketten zu Beginn der Corona-Pandemie hatten das Geschäft mit „Made in Germany“ in den vergangenen Monaten ausgebremst.

Ausfuhren immer noch unter Vor-Corona-Niveau

Die allmähliche Erholung der Wirtschaft in vielen Ländern kommt den Exporteuren nun zugute. Allerdings liegen die Ausfuhren immer noch um 9,9 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020 - dem Monat vor Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen.

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Die Außenhandelsbilanz schloss im August 2020 mit einem Überschuss von 12,8 Milliarden Euro ab. Im August 2019 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 16,4 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Überschuss der Außenhandelsbilanz im August 2020 bei 15,7 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt.

RND/dpa

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